Der Hochrhein

Wieso bergauf ?
Ich will doch runter...!


Der Weg war lang, und ging recht steil bergauf, das kam mir doch alles sehr seltsam vor.
„Ob ich hier richtig bin ???" Mir wurde immer zweifelhafter zumute, je mehr sich der Weg nach oben schraubte.
Alles was ich wußte, war, das es hier eine nicht existente Rollanlage und einen Aufzug geben sollte. Was immer man sich auch darunter vorstellen kann.....
Plötzlich kam ein Mann um die Biegung, denn ich nach dem Weg fragte. Zum Glück war es ein Mitarbeiter des Kraftwerks, auf dem Weg nach Hause.
Es gab tatsächlich einen Aufzug, den der nette Mensch auch noch für mich bediente. Alleine ist die Sache schwierig, da man ihn nur von einem Schaltpult bedienen kann und man sein Boot so ca. 12 m alleine in die Strömung schickt.
Ich war leider viel zu fasziniert um Photos zu schiessen....

Spät war es geworden und fand direkt hinter dem Kraftwerk einen schönen Zeltplatz mit vorbereiter Feuerstelle.
Bei einem Lagerfeuer aus angeschwemmten Treibholz ließ ich den Tag ausgehen.

Barocke Pracht hinter unscheinbaren
Mauern   Bad Säckingen

Der nächste Tag sollte der letzte meines Urlaubs werden. Schade, denn bis Basel würde ich es wohl nicht mehr schaffen.
Zuviel Zeit für Wanderungen und Besichtigungen, wenn man in diesem Fall von zu viel sprechen kann.
Das Kraftwerk Säckingen gab mir noch mal die Ehre eines elektrischen Gleiswagens, diesmal sogar mit Selbstbedienung.
Bald schon sah ich die Kirchtürme von
Säckingen auftauchen, kurze Zeit später zog ich meine "Plünne" unweit der größten erhaltenen Holzbrücke Europas an Land.
Die Stadt wurde bekannt durch Scheffels Werk "Der Trompeter von Säckingen". Ich muß zugeben, in der Schule habe ich mich um das Lesen dieses Buches gedrückt. Jetzt wo ich hier war, tat es mir leid.
Ich ging über die beeindruckende alte Brücke aus dem 16 Jh. in die alte Stadt hinein.

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