Der Hochrhein


Der Koblenzer Lauffen...

Am nächsten Morgen ging es weiter, von meinen netten Thüringern mit guten Wünschen bedacht, war ich bald auf dem Wasser.
Das letzte Stück "wilden Rheins" lag vor mir, irgendwo, sollte es eine Anlandestelle mit Hinweistafel und Besichtigungsmöglichkeit geben, so zumindest der
DKV -Flußführer.
Die einzige Stelle, die ich erspähte, war so voll angeschwemmten Treibholz, das ich das Anlanden lieber lies.
Bald hatte der Rhein, der eh schon gut Wasser führte eine schon mehr als flotte Geschwindigkeit erreicht.
Es dauerte nicht lange und schon hörte ich es brodeln.
Spritzige Schwälle und Strudel quirlten das Wasser auf.
Bald spritzte und gurgelte es um mich herum, aber meine "Plünne" fuhr unbeirrt einfach nur geradeaus.
Der Spaß dauerte leider nicht lange,
nach ca. 800 m war Schluß mit der wilden Fahrt, aber Spaß hat es gemacht.

Dennoch, bei dem Gedanken, daß einmal der ganze Rhein ein so lebendiges Wasser war kann man schon ein wenig traurig werden.
Der Rhein wurde immer breiter, bei dem Zufluss der Aare hatte er schon fast den Charakter eines kleinen Sees.

Waldshut


Über allem thronte die Stadt
Waldshut, hoch über dem Rhein gelegen.
Beim WSV Waldshut legte ich an und ging mir das Städtchen anschauen.
Ein geschäftiges Treiben war es, Taschen schleppende Menschen eilten über den großen Marktplatz.
Ich besah mir die schmucken aber oft durch unproportionierte Werbetafeln entstellten Bürgerhäuser.
Bald war mir aber Trubel und Hitze zuviel; es ging auf Mittag zu  und ich flüchtete mich in die Ruhe und Kühle der Kirche.
Mit etwas frischem Proviant ging es weiter.
Das Rheintal wurde immer weiter und der Wald trat zurück.
„Noch 4 km bis zum nächsten Kraftwerk, na mal sehen was da noch kommt."

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